Frühe Schicksale der Pinakothek - Bilder

Die Sammlungen aus kurbayerischem Besitz, aus Mannheim und Düsseldorf bilden die Kunstwerke vom Karlsberg den Grundstock der berühmten Alten Münchner Pinakothek. 

Nach Nürnberg gelangten über Bamberg über 848 Gemälde vom Schloss Karlsberg nach München. Karl II. August ernannte Mannlich 1776 zum Generaldirektor der herzoglichen Bauten und 1788 zum Direktor der Schönen Künste.

Der Herzog nannte ihn „sein Auge” das unter den vielen Angeboten, die vor allem seit 1784 auf Schloß Karlsberg eingingen, zu wählen hatte. Mannlich selbst ahnte zu dieser Zeit nicht, dass er mit dem Aufbau und der Betreuung der Karlsberg - Galerie seinen späteren Hauptberuf vorbereitete: im Jahre 1799 (vier Jahre nach dem Tode des Herzogs Karl II. August) wurde er vom Bruder des verstorbenen Herzogs, vom Kurfürsten und nachmaligen König Max I. von Bayern, zum Generaldirektor der bayerischen Gemäldesammlungen in München berufen.